Asset-Management im Überblick

Ergänzend zur Lizenzüberwachung und Erfassung von Hard- und Softwarebeständen bietet Asset Manager vielfältige Asset-Management-Funktionen mit und ohne Netzwerkerkennung. Im Unterschied zur Lizenz- und Bestandsverwaltung, die sich ausschließlich auf verwaltete Computer (Windows-Computer mit installiertem Client) beziehen, geht es beim Asset-Management auch um andere Netzwerkgeräte (z. B. Router, Drucker, Nicht-Windows-Computer) und nahezu alle übrigen erfassbaren Anlagegüter, ob netzwerkfähig oder nicht.

Assets werden auf der Registerkarte "Assets" verwaltet. Dabei werden zwei Asset-Typen unterschieden:

Hinweis:   Nach einer Netzwerksuche werden Computer Ihres Netzwerks als durchsuchte Assets angezeigt. Einige davon sind in der Regel verwaltbar oder werden bereits verwaltet (der Client ist installiert). In den Eigenschaften der durchsuchten Assets wird angegeben, ob sie verwaltbar sind und/oder bereits verwaltet werden.

Einige Eigenschaften haben alle Assets – ob nicht durchsuchbar oder durchsucht – gemeinsam.

Asset-Typen

Alle Assets gehören einem Asset-Typ an (z. B. Computer, Router, Drucker). Den vordefinierten Typen können Sie eigene, benutzerdefinierte hinzufügen (z. B. einen Typ namens "Elektrozubehör").

Gruppieren von Assets

Assets werden – neben der Möglichkeit zur benutzerdefinierten Gruppierung – automatisch anhand der folgenden Kriterien gruppiert:

Weitere Informationen zu vordefinierten Asset-Gruppen finden Sie unter Registerkarte "Assets".

Asset-Eigenschaften

Neben dem Asset-Typ weisen Assets noch weitere Eigenschaften auf. Die Eigenschaften im Einzelnen:

Konvertieren zwischen durchsuchten und nicht durchsuchbaren Assets

Viele Assets sind nur zu bestimmten Zeiten ihres Lebenszyklus mit dem Netzwerk verbunden. So wird etwa ein neuer Router vor der Inbetriebnahme möglicherweise einige Zeit eingelagert. Da er aber dennoch einen Vermögenswert darstellt, kann zunächst ein nicht durchsuchbares Asset angelegt werden. Auf diese Weise lassen sich bestimmte Eigenschaften (z. B. Kaufdatum, Asset-Tag, Besitzer, Hinweise) festlegen, noch bevor das Produkt ausgepackt ist.

Sobald der Router dann im Netzwerk installiert ist, wird er von der Netzwerkerkennung identifiziert und den durchsuchten Assets hinzugefügt. Dabei werden die IP- und MAC-Adresse sowie möglicherweise der Hersteller und weitere Eigenschaften bestimmt. Das Problem besteht nun darin, dass der Router zweimal auf der Registerkarte Assets aufgeführt wird.

Dem können Sie abhelfen, indem Sie die beiden Assets zusammenführen. Die Eigenschaften des nicht durchsuchbaren Assets (Kaufdatum, Asset-Tag, Besitzer, Hinweise) werden denen des durchsuchten Assets hinzugefügt, ohne dass Sie sie erneut eingeben müssen. Abschließend wird das nicht durchsuchbare Asset gelöscht, sodass nur der durchsuchte Router übrig bleibt.

Gegen Ende seines Lebenszyklus wird der Router wieder aus dem Netzwerk entfernt. Wenn Sie ihn dennoch noch eine Weile im Auge behalten möchten, können Sie ihn wieder in ein nicht durchsuchbares Asset konvertieren. Die ursprünglich festgelegten Eigenschaften bleiben dabei erhalten.

Importieren von Assets

Für beide Asset-Typen können Sie Daten aus Kalkulationstabellen importieren.